Was Bewerber vom heutigen Recruiting erwarten

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Was Bewerber vom
heutigen Recruiting
erwarten

Haben Sie auch Probleme Ihre offenen Stellen zu besetzen? Passiert es Ihnen auch immer öfter, dass Ihre besten Kandidaten plötzlich mitten im Recruiting-Prozess abspringen? Nicht nur Ihr Unternehmen ist davon betroffen. Wir erläutern Ihnen, was heutzutage Bewerber von Ihrem Unternehmen erwarten.

Was erwartet Ihr Wunschkandidat?

Der Arbeitskräftemangel könnte teilweise als Erklärung dieser Trends dienen. Allerdings ist dieses Thema seit Jahren strittig und wird heftig diskutiert. Anstatt alles auf den vermeintlichen Fachkräftemangel zu schieben, sollten wir uns auf den vorhandenen Wunschkandidaten fokussieren. Was erwarten heutzutage Bewerber von einem Unternehmen? Kurzum, welche Bedürfnisse haben sie? Wie können Sie Ihre Recruiting-Strategie auf diese anspruchsvollen Digital Natives anpassen?

Bestehende Bewerbermanagement-Pfade müssen eventuell neu formiert werden. Ferner ist ein Umdenken in der internen Kommunikation sowie externen Ansprache erforderlich. Junge Talente orientieren sich an der Sinnhaftigkeit der Arbeit. Jedenfalls können Sie mit einigen entscheidenden Recruiting-Maßnahmen Ihr Recruiting fit für die Zukunft machen. Ihre Kandidaten – Ihre potenzielle Fachkräfte von morgen – werden es Ihnen danken.

1. Gestalten Sie Ihre Recruiting-Prozesse einfach

Optimieren Sie Ihre Karriereseite

Stellen Sie sich kurz vor, Sie sind der Bewerber. Sie finden die ideale Karrierechance. Auf jeden Fall passt die Stellenausschreibung hundertprozentig zu Ihren Vorstellungen und Kenntnissen. Dementsprechend bewerben Sie sich und stellen fest, dass der Bewerbungsprozess auf der Webseite des Unternehmens äußerst komplex ist. Das online Bewerbe-Formular wirkt endlos. Auch die Antwortfelder in Rubriken und Unterrubriken sind aufwendig zu vervollständigen. Obendrein ist das Navigieren der Karriere-Seite extrem umständlich.

Würden Sie Ihre Bewerbung in diesem Fall abschicken? Vor allem während Ihrer kurzen Mittagspause oder nach dem Abendessen? Wieso den Aufwand tragen, wenn man eventuell bereits eine andere, ähnliche Stelle gefunden hat? Gerade KMUs müssen im hart umkämpften Markt dafür sorgen, den Kandidaten das Leben so leicht wie möglich zu machen.

Sie sehen, es ist dringend erforderlich, Ihre Recruiting-Prozesse vom ersten bis zum letzten Schritt einfach zu halten. Dies beginnt mit einer klaren und durchsichtigen Stellenbeschreibung. Alle Bewerbungsoptionen müssen anschließend für die Bewerber ersichtlich sein. Des Weiteren, verärgern Sie nicht Ihre Bewerber, indem Sie diese auffordern, unzählige Daten-Felder manuell auszufüllen.

IT-gestütztes Bewerbermanagement ist Ihr Wettbewerbsvorteil

Eine moderne Bewerbermanagement-Software kann zum Beispiel einen Lebenslauf automatisch auslesen. Auch das Importieren von Lebensläufen aus Xing oder LinkedIn ist dabei möglich. Alle relevanten Datenfelder landen anschließend automatisiert in Ihrer Recruiting-Software. Ihr Interessent kann sich somit sicher, schnell und unkompliziert bewerben. Das erwarten Bewerber. Dies wird ein Kandidat sicherlich positiv in Erinnerung behalten. Und Sie müssen keine Daten händisch einpflegen.

Einfache Recruiting-Prozesse werden auch intern von Ihren Kollegen wertgeschätzt. Die interne Kommunikation verläuft dabei flüssiger. Recruiting-Aufgaben werden demzufolge geteilt und gehen nicht unter. IT-gestütztes Bewerbermanagement kann Sie dabei unterstützen, Ihre Prozesse einfach zu designen und die Kommunikation mit Ihren Führungskräften zu vereinfachen.

Bewerber erwarten einfache Recruiting-Prozesse

2. Kommunizieren Sie transparent

Kurze Reaktionszeiten als Erfolgsschlüssel

Transparente Kommunikation beginnt mit Ihren Stellenausschreibungen. Diese müssen über die erforderlichen Qualifikationen hinausgehen. Denn potenzielle Kandidaten müssen direkt feststellen können, was in der ausgeschriebenen Position konkret enthalten ist. Welche Charaktereigenschaften sind in Ihrem Unternehmen gefragt? Welche Entwicklungschancen und Sozialleistungen können Sie über das Gehalt hinaus anbieten? Stimmen die persönlichen Werte des Bewerbers mit Ihren Unternehmenswerten überein?

Kandidaten wissen, dass Sie als Recruiting-Manager vielfältige Aufgaben haben. Zudem müssen Sie eine Vielzahl von Bewerbungen stemmen. Die Bewerber von heute erwarten aber auch kurze Reaktionszeiten und einen verständlichen Informationsfluss während des ganzen Prozesses. Bewerber wollen ihren Bewerbungsstatus überprüfen können. Ebenso möchten Sie zeitnah über eine Absage informiert werden. Lassen Sie Ihre Bewerber zügig wissen, ob sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden oder nicht.

Nutzen Sie Ihre Social Media-Kanäle

Sie müssen Ihren Bewerbern das Gefühl vermitteln, dass sie nicht in Vergessenheit geraten sind. Denn kein Unternehmen kann sich frustrierte Bewerber leisten. Vor allem nicht in Zeiten von Social Media. Feste Ansprechpartner müssen klar nach Außen kommuniziert sein. Diese müssen stets den aktuellen Informationsstatus jeder relevanten Bewerbung wissen, um schnell ein aussagekräftiges Feedback geben zu können. Außerdem sollten Sie die Grundlagen schaffen, Feedback auch über soziale Netzwerke geben zu können.

Wenn Ihr Recruiting in nur einem IT-System verwaltet wird, können Informationen strukturiert und einheitlich gepflegt und übermittelt werden. Alle beteiligten Führungskräfte haben dadurch einen einheitlichen Informationsstand zu den Bewerbungen. Um eine transparente Kommunikation nach außen zu gewährleisten, muss diese erst im Unternehmen intern umgesetzt und gelebt werden. Sie als Recruiting-Manager spielen hierbei eine zentrale Rolle.

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3. Ihre Bewerber sind online, mobil und social. Und Sie?

Online bewegen und Image verbessern

Sie fragen sich jetzt vermutlich, wie funktioniert Social Recruiting? Wie kann man durch Mobile Recruiting Bewerber für sich gewinnen? Dies sind Themen, deren Erläuterungen hier den Rahmen sprengen würden.

Fakt ist aber, dass wir uns alle stundenweise täglich online bewegen. Recruiting kann keine Ausnahme sein. Beispielsweise geht jede zweite Bewerbung per Webformular ein. Bewerbungen über den postalischen Weg, aber auch E-Mail-Bewerbungen, sind dagegen rückläufig. Ihre Karriereseite sollte Ihre Zielgruppe mit gezielten Informationen, nützlichen Inhalten und einfachen Bewerbungsverfahren ansprechen. Sie müssen schlussendlich den User bzw. Kandidaten erreichen und in Bewerber konvertieren. Ihre Karriere-Website ist Ihre bedienerfreundliche Landing-Page. Diese muss technisch und inhaltlich optimiert sein!

Vor einer Bewerbung möchten immer mehr Bewerber wissen, wie ein Unternehmen in sozialen Plattformen auftritt. Dementsprechend müssen Sie neben Ihrer hauseigenen Karriereseite auch Ihre Unternehmensprofile in wichtigen sozialen Kanälen wie Xing, Facebook oder LinkedIn aus der HR-Perspektive pflegen. Achten Sie genauso darauf, was über Ihr Unternehmen berichtet wird. Als positiver Nebeneffekt sind hier Imageaufwertungen und Vertrauenssteigerungen zu nennen. Arbeitgeber-Bewertungsplattformen wie Kununu sollte man ebenso berücksichtigen.

Agieren Sie "mobile first"

In diesem Zusammenhang spielen Smartphones eine immer größere Rolle. Immerhin erhöht sich die Nutzungsdauer von Smartphones kontinuierlich. Ihre Homepage und Karriereseite müssen mobil attraktiv erscheinen, also „responsive“ und „mobile friendly“ sein. Auch Ihre Recruiting-Aktivitäten und Kanäle müssen folgen. Sie müssen kurzum „mobile first“ handeln. Mit einem aktiven Zusammenspiel von Mobile Recruiting und Ihren Social Media Kanälen erreichen Sie einen höheren Aufmerksamkeitsgrad bei Ihren Bewerbern.

Eine nahtlose Integration Ihrer HR-Software, Ihrer Karriere-Website und Ihren sozialen Kanälen wird Ihren Recruiting- und Abstimmungsprozess in eine effiziente und zukunftssichere Richtung bewegen.

Bewerber erwarten, dass Sie online und mobil erreichbar sind.

4. Holen Sie Ihr Marketing mit ins Boot

Arbeitgebermarketing ist gefragt

Sicherlich haben Sie schon die Begriffe „Employer Branding“ oder „Candidate Experience“ gehört. Ja, Sie müssen heutzutage als Unternehmen nicht nur Produktmarketing betreiben, sondern auch Arbeitgebermarketing. Infolgedessen muss Ihre Arbeitgebermarke medienübergreifend verständlich und zielführend kommuniziert werden.

Präsentieren Sie sich authentisch und zeigen Sie potenziellen Bewerbern, was Sie ausmacht und welche Ziele Sie tagtäglich verfolgen. Zweitens, stellen Sie Ihre Unternehmenskultur anhand von Interviews, Videos oder Blog-Beiträgen dar. Berichten Sie genauso von den spannenden Aufgaben, die neue Mitarbeiter erwartet.

Achten Sie auf Ihre Ansprache

Die Ansprache muss dabei immer passen. Ihre Zielgruppe muss Sie verstehen und attraktiv finden. Eventuell eignen sich nicht alle verfügbaren Kanäle oder Medien für alle Ihre offenen Stellen. Ein Azubi erwartet eine differenzierte Ansprache und Inhalte im Vergleich zu einer erfahrenen Führungskraft. Indem Sie „digitale Personas“ bzw. fiktive Bewerbergruppen erstellen, können Sie Ihre Ansprache und Maßnahmen individuell und bedarfsgerecht verfeinern.

Wenn es dann anschließend zu der Bewerbung kommt, muss der Bewerber auch dann Ihre Unternehmenskultur während des ganzen Prozesses spüren. Das Erleben der Bewerbung und die Erfahrung, die der Bewerber dabei macht, müssen sich positiv auswirken. Hier ist das Optimieren der „Candidate Experience“ oder „Candidate Journey“ gefragt. Kurzum muss jede einzelne Phase, vom Ausfüllen des Bewerbungsformulars bis hin zur Einstellung, technisch, informativ und kommunikativ optimal verlaufen.

Was für Erfahrungen haben Sie in der letzten Zeit mit Bewerbern gemacht? Überlegen Sie Ihr Recruiting umzustellen oder haben Sie schon diverse Maßnahmen umgesetzt? Gerne können Sie hier einen Kommentar hinterlassen oder sich direkt bei uns melden. Auf jeden Fall freuen wir uns auf Ihr Feedback!

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